Aktuelles & Termine

März 2020

Am Sonntag, 8. März, jährt sich zum 299. Mal der Geburtstag des Baumeisters Johann David Weidner. Der 1721 in Bürgel geborene Weidner kam 1751 als Bauinspektor nach Gotha und erhielt im darauffolgenden Jahr die Bauleitung der von seinem einstigen Lehrmeister Gottfried Heinrich Krohne projektierten herzoglichen Orangerie übertragen. Unter Weidners Federführung wurden bis 1773 das „Lorbeerhaus“, das nördliche Treibhaus und das „Orangenhaus“ fertiggestellt. Darüber hinaus entwarf er das Hofgärtnerhaus zwischen „Orangenhaus“ und „Winterpalais“ an der heutigen Friedrichstraße. Das Hofgärtnerhaus beherbergt seit seiner Sanierung einen Teil der Stadtbibliothek.

 

Am Dienstag, 10. März, jährt sich zum 247. Mal der Todestag Herzog Friedrichs III. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Ab 1732 regierte er in der Nachfolge seines Vaters Friedrich II. mit seiner Gemahlin Louise Dorothée das Herzogtum. Das Paar beauftragte 1747 den Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuanlage einer Orangerie nach französischem Vorbild anstelle des seit etwa 1710 als Orangerie genutzten „Ordonnanzgartens“ gegenüber dem Schloss Friedrichsthal.

Friedrich III. erlebte die Fertigstellung der neuen Gartenanlage jedoch nicht mehr: Erst ein Jahr nach seinem Tod wurden die letzten Arbeiten am „Orangenhaus“ abgeschlossen. Seine letzte Ruhestätte fand der 1773 verstorbene Herzog neben seiner fünf Jahre zuvor verstorbenen Gemahlin in der herzoglichen Gruft in der Margarethenkirche.


 

Mit dieser Spende rückt das Ziel, bald ein eigenes Gewächshaus für die Gothaer Kamelien bauen zu können, ein gutes Stück näher. Aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus wurde auf die persönliche Übergabe des Spendenschecks verzichtet. (Foto: Jens Scheffler)

Einen Scheck über 7.679 Euro konnten die „Orangerie-Freunde“, Parkverwalter Jens Scheffler, MdL Matthias Hey und Gernot Harnisch dieser Tage für die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ausstellen.

Durch Spenden bei den Sonderführungen von Gernot Harnisch, Jens Scheffler und Matthias Hey zur Kamelienblüte kamen stolze 3.005 Euro zusammen, während die „Orangerie-Freunde“ durch den Verkauf von Kaffee und selbstgebackenem Kuchen 1.434 Euro erlösten. 410 Euro steuerte Parkverwalter Jens Scheffler durch den Verkauf seines Orangenpunsches auf dem Orangerie-Weihnachtsmarkt bei, und Matthias Hey hatte zu seinem Geburtstag die Gäste um Spenden gebeten, wobei weitere 2.850 Euro zu der Summe hinzukamen.

Laut Parkverwalter Jens Scheffler wird der geplante Bau des neuen Kamelienhauses etwa 150.000 Euro kosten. Der bislang dafür gesammelte Spendenbetrag liegt nunmehr bei bereits rund 125.000 Euro.


 

Am Donnerstag, 26. März, jährt sich zum 317. Mal der Geburtstag Gottfried Heinrich Krohnes. Der 1703 in Dresden geborene Baumeister war 1747 von Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg mit der Neuplanung der Orangerie nach französischem Vorbild beauftragt worden. Die heutigen Orangeriegebäude entstanden nach seinen Entwürfen; die von ihm vorgesehene barocke Gartenanlage wurde jedoch nicht mehr ausgeführt. In Gotha erinnert leider bis heute weder eine Straße noch eine Tafel an den Baumeister, der der Residenzstadt eine der beeindruckendsten barocken Gartenanlagen Thüringens schenkte.

 

April 2020

Am Dienstag, 14. April, jährt sich zum 321. Mal der Geburtstag Herzog Friedrichs III. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Dem 1699 geborenen Fürsten und seiner Gemahlin Louise Dorothée verdankt Gotha die heutige Orangerie. 1747 hatte das Herzogspaar den Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuplanung einer Orangerie nach französischem Vorbild beauftragt, welche den zuvor als Orangerie genutzten Ordonnanzgarten ersetzen sollte. Aufgrund der langen Bauzeit (bedingt u.a. durch Geldmangel aufgrund des Siebenjährigen Krieges) erlebte Friedrich III. die Fertigstellung seiner neuen Orangerie jedoch nicht mehr. Das „Orangenhaus“ (die heutige Bibliothek) wurde erst ein Jahr nach seinem Tod fertiggestellt, die ursprünglich von Krohne projektierte Gartenanlage sogar nie verwirklicht. Friedrich III SGA

 

Seinen 12. Geburtstag feiert das Orangeriemaskottchen „Sina die Orange“ im April. Seit 2007 macht die lächelnde Apfelsine „Lust auf Orange(rie)“. Und wer sie kauft, unterstützt die Orangerie! (Foto: Cramer)

Am Montag, 27. April, feiern unsere Internetseite und „Sina, die Orange“ Geburtstag: Vor 13 Jahren wurden die Seite und das Orangeriemaskottchen in der Orangerie offiziell vorgestellt. Kreiert wurden die knuffige Apfelsine und der Slogan „Lust auf Orange(rie)!“ von dem Gothaer Zeichner Kai Kretzschmar und dem Autor Andreas M. Cramer. Seit 2015 gibt es „Sina, die Orange“ für 5 Euro auch als Plüschtier, ähhh … Plüschobst zu kaufen – sowohl bei Veranstaltungen der „Orangerie-Freunde“ als auch in der Tourist-Information Gotha, im Herzoglichen Museum und im „Gotha adelt“-Laden am Hauptmarkt. Und für alle, die nicht in Gotha wohnen, gibt es „Sina“ natürlich auch im Onlineshop. Der Verkaufserlös kommt der Arbeit des Vereins „Orangerie-Freunde“ zugute.


 

Am Donnerstag, 30. April, Tanz in den Mai mit MODOADNOZ. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

Mai 2020

Am Samstag, 9. Mai, Whisky-Tasting. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.


 

Am Samstag, 30. Mai, jährt sich zum 264. Mal der Todestag des Baumeisters Gottfried Heinrich Krohne.

Der sachsen-weimarische Landesoberbaudirektor hatte 1747 den Auftrag für die komplette Neugestaltung der Gothaer Orangerie erhalten. Er projektierte die ursprünglich vier Orangeriegebäude, konnte jedoch nur das südliche Treibhaus und den Rohbau des „Lorbeerhauses“ vollenden, da er 1751 am gothaischen Hof in Ungnade fiel.

Krohne starb 1756 in Weimar. Sein einstiges Wohnhaus in der Weimarer Jakobsstraße / Ecke Vorwerksgasse steht heute noch und ist mit einer Gedenktafel gekennzeichnet. In Gotha selbst erinnert bis heute keine Straße und keine Tafel an den bedeutendsten Baumeister des Barock in Thüringen.

Juni 2020

Am Montag, 1. Juni, wird der  Verein „Orangerie-Freunde“ 14 Jahre alt. Der Verein hatte sich gegründet, nachdem die Gothaer am 7. Mai 2006 durch ihre Anrufe in der MDR-Fernsehsendung „Ein Schloss wird gewinnen“ überraschend 500.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Sanierung des maroden südlichen Orangeriegebäudes, des „Lorbeerhauses“, gewonnen hatten. Im Herbst dieses Jahres begannen die Vereinsmitglieder mit der Beräumung des ehemaligen HO-„Orangerie-Cafés“ und des einstigen Kaffeegartens hinter dem „Lorbeerhaus“. Mehr zur jüngsten Geschichte der Orangerie finden Sie in unserer Zeittafel.


 

Am Sonntag, 7. Juni, Kaffee-Nachmittag. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.


 

Am Sonntag, 28. Juni, Orangerie-Frühstück mit Führung. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

Juli 2020

Am Sonntag, 12. Juli, Orangenblütenfest mit Konzert der Musikschule. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

August 2020

Am Sonntag, 9. August, jährt sich zum 299. Mal der Todestag Wolf Christoph Zorn von Plobsheims. 1711 hatte der herzogliche Oberbaudirektor im Auftrag Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha-Altenburg den Ordonnanzgarten angelegt, der als Vorläufer der heutigen Orangerie gilt. Von Plobsheim, dem die Residenzstadt unter anderem den Bau des Schlosses Friedrichsthal verdankt, starb 1721 in seiner Geburtsstadt Gotha. Sein Grab auf dem einstigen Friedhof I an der Eisenacher Straße verschwand mit dem Bau der Arnoldischule.


 

Am Montag, 10. August, würde Herzogin Luise Dorothée von Sachsen-Gotha-Altenburg ihren 310. Geburtstag feiern. 1710 in Coburg als Prinzessin von Sachsen-Meiningen geboren, heiratete sie 1729 in Gotha ihren Cousin, Erbprinz Friedrich von Sachsen-Gotha-Altenburg, der ab 1732 als Herzog Friedrich III. regierte. Gemeinsam mit ihm gab sie 1747 die Neuplanung des Orangeriegartens in Auftrag, dessen Fertigstellung sie aufgrund der über 25-jährigen Bauzeit jedoch nicht mehr erlebte.

Wussten Sie übrigens, dass sowohl eine Straße in der Residenzstadt als auch ein Ort im Landkreis an Herzogin Luise Dorothée erinnert? 1753 taufte Herzog Friedrich III. eine kleine Ansiedlung im Tal der Ohra in Verehrung seiner Gattin auf den Namen Luisenthal. Rund 100 Jahre später wurde westlich der Gothaer Innenstadt eine neue Straße angelegt, die den Namen Dorotheenstraße erhielt.


 

Am Sonntag, 16. August, Orangerie-Frühstück mit Führung. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

September 2020

Am Samstag, 5. September, Gothaer Kulturnacht. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.


 

Am Sonntag, 13. September, Tag des Offenen Denkmals mit Kaffee und Kuchen. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

Oktober 2020

Am Samstag, 10. Oktober, Oktoberfest mit Rene Willing. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.


Am Donnerstag, 22. Oktober, jährt sich zum 253. Mal der Todestag Herzogin Luise Dorothées von Sachsen-Gotha-Altenburg. Der kunstsinnigen Herzogin verdankt die Residenzstadt die Anlage des Orangeriegartens. Zusammen mit ihrem Gemahl Herzog Friedrich III. beauftragte sie 1747 den renommierten Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuanlage einer Orangerie nach französischem Vorbild, deren Fertigstellung die Herzogin nicht mehr erlebte, da die Bauarbeiten erst sieben Jahre nach ihrem Tod abgeschlossen wurden. Ihre letzte Ruhestätte fand die 1767 verstorbene Louise Dorothée in der herzoglichen Gruft in der Margarethenkirche, wo heute weder ein Grabmal noch eine Gedenkplatte an sie erinnert. Seit April 2017 steht eine Bronzeplastik Louise Dorothées an der oberen Wasserkunst. Darüber hinaus erinnern die Gothaer Dorotheenstraße und der Ort Luisenthal an die bedeutendste Fürstin des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg.

 

November 2020

Am Samstag, 14. November, Weinverkostung unter dem Motto „Weinreise um die Welt“. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

Dezember 2020

Am Samstag, 12. Dezember, Advent in der Orangerie. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.