Termine

Wegen Covid-19 müssen einige Termine aus dem Programm für 2021 entfallen. Sobald für die Gastronomie die Beschränkungen aufgehoben werden, beginnen die Orangerie-Freunde e.V. ihre Veranstaltungen im Orangenhaus.

Veranstaltungen 2021 zum Download


 

Juni 2021

Am Dienstag, 1. Juni, wird der  Verein „Orangerie-Freunde“ 16 Jahre alt. Der Verein hatte sich gegründet, nachdem die Gothaer am 7. Mai 2006 durch ihre Anrufe in der MDR-Fernsehsendung „Ein Schloss wird gewinnen“ überraschend 500.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Sanierung des maroden südlichen Orangeriegebäudes, des „Lorbeerhauses“, gewonnen hatten. Im Herbst dieses Jahres begannen die Vereinsmitglieder mit der Beräumung des ehemaligen HO-„Orangerie-Cafés“ und des einstigen Kaffeegartens hinter dem „Lorbeerhaus“. Mehr zur jüngsten Geschichte der Orangerie finden Sie in unserer Zeittafel.

Am Sonntag, 06. Juni, gibt es in der Orangerie „Kaffee, Kuchen und mehr to go“. Ab 14 Uhr verkaufen die Orangerie-Freunde selbstgebackenen Kuchen durch ein Fenster im Orangenhaus.
Damit möchten die Orangerie-Freunde einen Beitrag zur Bundesgartenschau leisten, denn die Orangerie ist ein Außenstandort der BUGA in Erfurt.
Der Erlös wird für das Kamelienhaus verwendet.

Am Freitag, 11. Juni, wird im Orangenhaus die Ausstellung
„Im Garten der Goldenen Früchte“ für das Publikum geöffnet. Diese Ausstellung ist eine Begleitveranstaltung zur BUGA in Erfurt.

Am Sonntag, 13. Juni, gibt es in der Orangerie „Kaffee, Kuchen und mehr to go“. Ab 14 Uhr verkaufen die Orangerie-Freunde selbstgebackenen Kuchen durch ein Fenster im Orangenhaus. Besuchern der Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“  im Orangenhaus soll die Möglichkeit für eine kleine Kaffeepause eröffnet werden.
Der Erlös wird für das Kamelienhaus verwendet.

Am Sonntag, 20. Juni, gibt es in der Orangerie „Kaffee, Kuchen und mehr to go“. Ab 14 Uhr verkaufen die Orangerie-Freunde wieder selbstgebackenen Kuchen durch ein Fenster im Orangenhaus.
Damit möchten die Orangerie-Freunde einen Beitrag zur Bundesgartenschau leisten, denn die Orangerie ist ein Außenstandort der BUGA in Erfurt.
Der Erlös wird für das Kamelienhaus verwendet.

Am Mittwoch, 23. Juni, jährt sich zum 237. Mal der Todestag des Baumeisters Johann David Weidner. Der 1721 in Bürgel geborene Weidner kam 1751 als Bauinspektor nach Gotha und erhielt im darauffolgenden Jahr die Bauleitung der von seinem einstigen Lehrmeister Gottfried Heinrich Krohne projektierten herzoglichen Orangerie übertragen. Unter Weidners Federführung wurden bis 1773 das „Lorbeerhaus“, das nördliche Treibhaus und das „Orangenhaus“ fertiggestellt. Darüber hinaus entwarf er das Hofgärtnerhaus zwischen „Orangenhaus“ und „Winterpalais“ an der heutigen Friedrichstraße. Er verstarb 1784 in Gotha.

Am Sonntag, 27. Juni, gibt es wieder einen Kaffee-Nachmittag mit der Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ . Wenn wegen der Corona-Inzidenz keine Innengastronomie möglich ist, werden vor dem Orangenhaus Tische und Stühle für Außengastronomie aufgestellt. Der Erlös wird für das Kamelienhaus verwendet.


Juli 2021

Am Donnerstag, 15. Juli, jährt sich zum 375. Mal der Geburtstag von Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg Er ließ für die Kultivierung der Pflanzenbestände, die schon unter seinem Vater Ernst I. begonnen wurde, weitere Pflanzenhäuser errichten. Dadurch konnte die Pflanzensammlung erweitert werden. Neben Pomeranzen wurden auch Zitronen-, Lorbeer-, Feigen- und Granatapfelbäume, Oleander und andere exotische Gehölze im Bestand geführt. Im Sommer wurde ein Teil der Pflanzen in den Lustgärten am Schloss aufgestellt. Er verstarb 1691 in Friedrichswerth.

Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Porträt des Herzogs Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg,


August 2021

Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Am Montag, 02. August, jährt sich zum 330. Mal der Todestag von Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg Er ließ für die Kultivierung der Pflanzenbestände, die schon unter seinem Vater Ernst I. begonnen wurde, weitere Pflanzenhäuser errichten. Dadurch konnte die Pflanzensammlung erweitert werden. Neben Pomeranzen wurden auch Zitronen-, Lorbeer-, Feigen- und Granatapfelbäume, Oleander und andere exotische Gehölze im Bestand geführt. Im Sommer wurde ein Teil der Pflanzen in den Lustgärten am Schloss aufgestellt. Er verstarb 1691 in Friedrichswerth.
Am Samstag, 07. August, jährt sich zum 345. Mal der Geburtstag von Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha-Altenburg In seinem Auftrag entsteht unterhalb der östlichen Festungsanlagen des Schlosses Friedenstein an der Allee vor dem Siebleber Tor (der heutigen Friedrichstraße) das Lustschloss Friedrichsthal. Der gothaische Oberbaudirektor Wolf Christoph Zorn von Plobsheim entwirft die dreiflügelige Anlage nach dem Vorbild des Schlosses von Versailles. Gegenüber dem repräsentativen Barockbau errichtet von Plobsheim das sogenannte Ordonnanzhaus, in dem die herzogliche Leibwache zu Pferde untergebracht wird. Hinter dem Ordonnanzhaus wird in Richtung des Friedenstein eine terrassierte Gartenanlage angelegt, an deren Südseite ein Gewächshaus entsteht, in dem die umfangreiche herzogliche Sammlung von Orangeriepflanzen untergebracht wird.

Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Am Montag, 9. August, jährt sich zum 300. Mal der Todestag Wolf Christoph Zorn von Plobsheims. 1711 hatte der herzogliche Oberbaudirektor im Auftrag Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha-Altenburg den Ordonnanzgarten angelegt, der als Vorläufer der heutigen Orangerie gilt.
Von Plobsheim, dem die Residenzstadt unter anderem den Bau des Schlosses Friedrichsthal verdankt, starb 1721 in seiner Geburtsstadt Gotha. Sein Grab auf dem einstigen Friedhof I an der Eisenacher Straße verschwand mit dem Bau der Arnoldischule.

Ordonanzgarten 1735

Ordonanzgarten 1735

 

Luise Dorothée von Sachsen-Gotha-Altenburg

Am Dienstag, 10. August, würde Herzogin Luise Dorothée von Sachsen-Gotha-Altenburg ihren 311. Geburtstag feiern. 1710 in Coburg als Prinzessin von Sachsen-Meiningen geboren, heiratete sie 1729 in Gotha ihren Cousin, Erbprinz Friedrich von Sachsen-Gotha-Altenburg, der ab 1732 als Herzog Friedrich III. regierte. Gemeinsam mit ihm gab sie 1747 die Neuplanung des Orangeriegartens in Auftrag, dessen Fertigstellung sie aufgrund der über 25-jährigen Bauzeit jedoch nicht mehr erlebte.

Wussten Sie übrigens, dass sowohl eine Straße in der Residenzstadt als auch ein Ort im Landkreis an Herzogin Luise Dorothée erinnert? 1753 taufte Herzog Friedrich III. eine kleine Ansiedlung im Tal der Ohra in Verehrung seiner Gattin auf den Namen Luisenthal. Rund 100 Jahre später wurde westlich der Gothaer Innenstadt eine neue Straße angelegt, die den Namen Dorotheenstraße erhielt.
2017 wurde anlässlich ihres 250. Todestages oberhalb der Wasserkunst eine Bronzeplastik Louise Dorothées aufgestellt, die vom Hallenser Bildhauer Bernd Göbel stammt.


 

September 2021

Für diesen Monat liegen bislang keine Einträge zu Gedenktagen oder Veranstaltungen vor.


Oktober 2021

Herzogin Luise Dorothée von Sachsen-Gotha-Altenburg

Am Freitag, 22. Oktober, jährt sich zum 254. Mal der Todestag Herzogin Luise Dorothées von Sachsen-Gotha-Altenburg. Der kunstsinnigen Herzogin verdankt die Residenzstadt die Anlage des Orangeriegartens. Zusammen mit ihrem Gemahl Herzog Friedrich III. beauftragte sie 1747 den renommierten Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuanlage einer Orangerie nach französischem Vorbild, deren Fertigstellung die Herzogin nicht mehr erlebte, da die Bauarbeiten erst sieben Jahre nach ihrem Tod abgeschlossen wurden. Ihre letzte Ruhestätte fand die 1767 verstorbene Louise Dorothée in der herzoglichen Gruft in der Margarethenkirche, wo heute weder ein Grabmal noch eine Gedenkplatte an sie erinnert. Seit April 2017 steht eine Bronzeplastik Louise Dorothées an der oberen Wasserkunst. Darüber hinaus erinnern die Gothaer Dorotheenstraße und der Ort Luisenthal an die bedeutendste Fürstin des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg.

November 2021

Für diesen Monat liegen bislang keine Einträge zu Gedenktagen oder Veranstaltungen vor.


Dezember 2021

Am Mittwoch, 1. Dezember, jährt sich zum 366. Mal der Geburtstag des Baumeisters Wolf Christoph Zorn von Plobsheim. Der 1665 in Montbéliard geborene von Plobsheim legte 1711 im Auftrag Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha-Altenburg den Ordonnanzgarten gegenüber dem Schloss Friedrichsthal an. Die terrassierte Gartenanlage war in erster Linie ein Küchengarten, beherbergte jedoch auch schon ein Gewächshaus, in dem die umfangreiche herzogliche Sammlung von Orangeriepflanzen untergebracht war. Der Ordonnanzgarten war damit der Vorläufer der heutigen Orangerie.

Am Samstag, 25. Dezember, jährt sich zum 420. Mal der Geburtstag Herzog Ernst I.von Sachsen-Gotha-Altenburg. Die Kultivierung von Pflanzen hat in Gotha eine lange Tradition, die mindestens bis zur Gründung des Herzogtums Sachsen-Gotha im Jahr 1640 zurück reicht. In den Sammlungen von Herzog Ernst I. wurden schon 1649 Zitronen- und Pomeranzenbäume aufgeführt. Vermutlich überwinterten die Pflanzen in den Gewölben von Schloss Friedenstein. Ab 1657 wurde im Küchengarten, dem Nutz- und Zehrgarten, südlich des Schlosses ein Pomeranzenhaus gebaut.

Ernst I.

Ernst I., der Fromme, von Sachsen-Gotha-Altenburg


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