Termine

Alle Veranstaltungen in der Orangerie finden unter Anwendung der gültigen Covid-19 Regeln statt!

Es gelten die aktuellen  Vorschriften des Freistaates Thüringen.

Veranstaltungsplan 2023


Januar 2023

 

Am Montag, 9. Januar, jährt sich zum 269. Mal der Todestag Johann Erhard Straßburgers. Der 1701 in die Dienste Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha-Altenburg getretene Baumeister hatte in den 1730er-Jahren den herzoglichen Ordonnanzgarten zu einer umfangreichen Orangerie – dem Vorläufer des heutigen Orangeriegartens an selber Stelle – ausgebaut. Sein bauliches Wirken umfasste z.B. das Maria-Magdalena-Hospital mit Kapelle in Gotha (1716–1719), die Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“ in Waltershausen (1719–1723) sowie die Kirche St. Nikolai in Sundhausen (1729-1730).
Straßburger, der ab 1747 noch an den Bauvorbereitungen für die heutige Orangerie beteiligt war, starb 1754 in Gotha.

Am Dienstag, 10. Januar, jährt sich zum 236. Mal der Todestag von Friedrich Joachim Stengel. Er wurde 1694 im anhaltinischen Zerbst geboren. Nach einem Studium in Berlin war der ausgebildete Ingenieur-Offizier erstmals von 1715 bis 1719 in Gotha als Feldmesser angestellt. Nach Arbeiten u.a. für den Hof von Sachsen-Weimar-Eisenach, dem Fuldaer Fürstabt und Kurmainz erhielt Stengel 1730 in Gotha eine Anstellung als Geometer. Da sich seine Hoffnungen auf die Nachfolge Johann Erhard Straßburgers als gothaischer Oberbaumeister nicht erfüllten, wechselte er 1733 in den Dienst des Fürsten von Nassau-Usingen. Nach verschiedenen beruflichen Stationen erhielt er im August 1751 seine dritte Anstellung in Gotha, wo er in der Nachfolge des pensionierten Johann Erhard Straßburger als „Rath- und Baudirektor“  zunächst die Umgestaltung der Räume der Herzogin Luise Dorothea von Sachsen-Gotha-Altenburg im Corps de Logis des Schlosses Friedenstein leitete. Als der Baumeister Gottfried Heinrich Krohne am Hof in Ungnade fiel, wurde Stengel auch die Oberbauleitung der Orangerie übertragen, wo er den weiteren Ausbau des „Lorbeerhauses“ betreute.  Im April 1752  bat Stengel jedoch um seine Entlassung und arbeitete fortan bis zu seiner Pensionierung als Generalbaudirektor für die Fürsten von Nassau-Saarbrücken. Er starb am 10. Januar 1787 in Saarbrücken.

Friedrich Joachim Stengel (1694-1787)

Am Samstag, 28. Januar, wird im Rahmen des „Club-Kino im Orangenhaus“ um 19 Uhr ein besonderer Film gezeigt. „Ein ganzes halbes Jahr“ – eine romantische Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Jojo Moyes als Hollywood-Verfilmung.
Im Eintrittspreis von 12 € sind ein wählbares Getränk und ein Snack enthalten. Karten sind nur im Vorverkauf im Bürgerbüro Matthias Hey Hauptmarkt 36 in Gotha erhältlich.

Filmvorschau: Ein ganzes halbes Jahr

Der Erlös der Veranstaltungen kommt dem Ankauf neuer Kamelien zugute.

Am Montag, 30. Januar, jährt sich zum 278. Mal der Geburtstag von Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Nach den Vorstellungen des Herzogs entstand ab 1769, zeitgleich mit dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich, mit dem Herzoglichen Park im Süden der Gothaer Residenz, eines der frühesten Beispiele eines Englischen Gartens auf dem Kontinent. Die Gestaltung erfolgte im Sinne der Aufklärung und des neuen Natur- und Freiheitsideals.
Das Orangerieprojekt seines Vaters ließ er in vereinfachter, der Zeit angepasster Form vollenden. Auf Anweisung des Herzogs wurden 1775 die reichen plastischen Fassaden-verzierungen am Lorbeer- und am Orangenhaus entfernt. Die beiden großen Kalthäuser erhielten dadurch ein wesentlich schlichteres Aussehen, das sich bis heute erhalten hat.

Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg, von Johann Jonas Michael († 1791)


Februar 2023

 

Am Mittwoch, 1. Februar, trifft sich der Verein „Orangerie-Freunde“ um 19.00 Uhr im „Lorbeerhaus“ zu seiner nächsten Sitzung. Wie stets sind alle Interessierten eingeladen, daran teilzunehmen, sich über die nächsten anstehenden Projekte des Vereins zu informieren und sich mit eigenen Ideen einzubringen.

 


1738 Ordonnanzgarten

Ausschnitt aus dem um 1738 von Matthäus Seutter geschaffenen Prospekt der „Hochfürstlichen Residenz Friedenstein und Hauptstadt Gotha“. Gut erkennbar ist der von Johann Erhard Straßburger zu einer Orangerie ausgebaute Ordonnanzgarten (4) mit dem Ordonnanzhaus (5) und dem „Orangenhaus“ (6) genannten Gewächshaus. (Repro: Altstadtverein)

Am Samstag, 25. Februar, jährt sich zum 348. Mal der Geburtstag des Baumeisters Johann Erhard Straßburger. Der 1675 in Markvippach geborene sachsen-gothaische Oberlandbaumeister hatte in den 1730er-Jahren den Ordonnanzgarten gegenüber dem Schloss Friedrichsthal zu einer umfangreichen Orangerie ausgebaut. Obwohl er 1746/47 Entwürfe für eine Neugestaltung der Gartenanlage vorlegte, wurde der sachsen-weimarische Landesoberbaudirektor Gottfried Heinrich Krohne mit der Planung und dem Bau der heutigen Orangerie beauftragt.

Am Samstag, 25. Februar, wird im Rahmen des „Club-Kino im Orangenhaus“ um 19 Uhr ein besonderer Film gezeigt. „Titanic“ – 25 jähriges Jubiläum der Erstaufführung in Deutschland .Bei einem Getränk nach Wahl und einem „Käse-Teller“ kann man, in einer gemütlichen Atmosphäre an kleinen Tischen, einen angenehmen Abend verbringen.
Karten zu 12 € für den Kino-Abend im Orangenhaus gibt es nur im Vorverkauf im Bürgerbüro Matthias Hey am Hauptmarkt 36.

Filmvorschau: Titanic

Der Erlös der Veranstaltungen kommt dem Ankauf neuer Kamelien zugute.


März 2023

Am Mittwoch, 1. März, trifft sich der Verein „Orangerie-Freunde“ um 19.00 Uhr im „Orangenhaus“ zu seiner nächsten Sitzung. Wie stets sind alle Interessierten eingeladen, daran teilzunehmen, sich über die nächsten anstehenden Projekte des Vereins zu informieren und sich mit eigenen Ideen einzubringen.
Am Sonntag, 05. März, führen Parkverwalter Jens Scheffler und Landtagsabgeordneter Matthias Hey Sonderführungen durch das neue Kamelienhaus durch. An diesem Tag haben Besucher ab 13.15 Uhr jede Dreiviertelstunde (d.h. 13.15, 14.00, 14.45 und 15.30 Uhr) die Möglichkeit, eine Führung zu bekommen. Treffpunkt ist der Mittelpavillon des „Orangenhauses“.
Darüber hinaus bietet der Verein „Orangerie-Freunde“ Kaffee und Kuchen an. Karten für die Führungen sind nur vorab im Büro von Matthias Hey am Hauptmarkt 36 erhältlich. Die Karten sind wie stets kostenlos, doch bitten Scheffler und Hey die Besucher wie in jedem Jahr um eine Spende. Mit dem Erlös der Führungen soll die Anschaffung neuer Kamelien finanziert werden.
Wussten Sie übrigens, dass die Kamelien ursprünglich aus Ostasien stammen? Erst im Barock, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, kamen sie nach Europa, wo sie aufgrund ihrer Seltenheit und des hohen Preises zunächst teure Zierpflanzen vor allem fürstlicher Gärten waren. Im 19. Jahrhundert entdeckte auch das Bürgertum seine Vorliebe für die im Winter blühenden, zumeist jedoch duftlosen Schönheiten. So gehörte seinerzeit eine Kamelienblüte beinahe zwingend zur Balltoilette einer Dame.

Literarischen Niederschlag fand die Modeblume des 19. Jahrhunderts auch in zahlreichen Werken berühmter Autoren. So verewigte sie Alexandre Dumas d.J. 1848 im Titel seines bekanntesten Romans „La Dame aux camélias“ (Die Kameliendame). Die Lieblingsblumen der tragischen Hauptfigur, der edelmütigen Pariser Kurtisane Marguerite Gautier, sind Kamelien.

Eine der wohl bekanntesten künstlerischen Darstellungen der Kameliendame schuf 1896 der Grafiker Alfons Mucha. Sein Plakat für die berühmte Pariser Schauspielerin Sarah Bernhardt in ihrer Paraderolle als Kameliendame (mit einer weißen Kamelie im Haar) gilt als einer der Höhepunkte der Jugendstil-Plakatkunst und wird aufgrund der Beliebtheit des Motivs bis heute vielfach nachgedruckt.

Am Mittwoch, 8. März, jährt sich zum 302. Mal der Geburtstag des Baumeisters Johann David Weidner. Der 1721 in Bürgel geborene Weidner kam 1751 als Bauinspektor nach Gotha und erhielt im darauffolgenden Jahr die Bauleitung der von seinem einstigen Lehrmeister Gottfried Heinrich Krohne projektierten herzoglichen Orangerie übertragen. Unter Weidners Federführung wurden bis 1773 das „Lorbeerhaus“, das nördliche Treibhaus und das „Orangenhaus“ fertiggestellt. Darüber hinaus entwarf er das Hofgärtnerhaus zwischen „Orangenhaus“ und „Winterpalais“ an der heutigen Friedrichstraße. Das Hofgärtnerhaus beherbergt seit seiner Sanierung einen Teil der Stadtbibliothek.

 

Am Freitag, 10. März, jährt sich zum 251. Mal der Todestag Herzog Friedrichs III. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Ab 1732 regierte er in der Nachfolge seines Vaters Friedrich II. mit seiner Gemahlin Louise Dorothée das Herzogtum. Das Paar beauftragte 1747 den Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuanlage einer Orangerie nach französischem Vorbild anstelle des seit etwa 1710 als Orangerie genutzten „Ordonnanzgartens“ gegenüber dem Schloss Friedrichsthal.

Friedrich III. erlebte die Fertigstellung der neuen Gartenanlage jedoch nicht mehr: Erst ein Jahr nach seinem Tod wurden die letzten Arbeiten am „Orangenhaus“ abgeschlossen. Seine letzte Ruhestätte fand der 1772 verstorbene Herzog neben seiner fünf Jahre zuvor verstorbenen Gemahlin in der herzoglichen Gruft in der Margarethenkirche.

Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg, Gemälde von Christian Schilbach, 1720

Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg, Gemälde von Christian Schilbach, 1720

Am Sonnabend, 11. März, veranstalten die Orangerie-Freunde ein Rum-Tasting. Beginn ist 19 Uhr im Orangenhaus. Neben vielen interessanten Hintergrundinformationen, wie zum Beispiel zu Herkunftsregionen, Arten und Herstellungsverfahren, gilt es fünf verschiedene Rum zu verkosten.
Karten zu 32 € für das Tasting im Orangenhaus gibt es nur im Vorverkauf im Bürgerbüro Matthias Hey am Hauptmarkt 36. Rum, Wasser und ein Knabberteller sind im Preis inklusive.
Der Erlös der Veranstaltung kommt der Anschaffung neuer Kamelien zugute.
Am Sonntag, 19. März, führen Parkverwalter Jens Scheffler und Landtagsabgeordneter Matthias Hey Sonderführungen durch das neue Kamelienhaus durch. An diesem Tag haben Besucher ab 13.15 Uhr jede Dreiviertelstunde (d.h. 13.15, 14.00, 14.45 und 15.30 Uhr) die Möglichkeit, eine Führung zu bekommen. Treffpunkt ist der Mittelpavillon des „Orangenhauses“.
Darüber hinaus bietet der Verein „Orangerie-Freunde“ Kaffee und Kuchen an. Karten für die Führungen sind nur vorab im Büro von Matthias Hey am Hauptmarkt 36 erhältlich. Die Karten sind wie stets kostenlos, doch bitten Scheffler und Hey die Besucher wie in jedem Jahr um eine Spende. Mit dem Erlös der Führungen soll die Anschaffung neuer Kamelien finanziert werden.

 

Herzogs Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Am Donnerstag, 23. März, jährt sich zum 291. Mal der Todestag von Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha-Altenburg In seinem Auftrag entsteht unterhalb der östlichen Festungsanlagen des Schlosses Friedenstein an der Allee vor dem Siebleber Tor (der heutigen Friedrichstraße) das Lustschloss Friedrichsthal. Der gothaische Oberbaudirektor Wolf Christoph Zorn von Plobsheim entwirft die dreiflügelige Anlage nach dem Vorbild des Schlosses von Versailles. Gegenüber dem repräsentativen Barockbau errichtet von Plobsheim das sogenannte Ordonnanzhaus, in dem die herzogliche Leibwache zu Pferde untergebracht wird. Hinter dem Ordonnanzhaus wird in Richtung des Friedenstein eine terrassierte Gartenanlage angelegt, an deren Südseite ein Gewächshaus entsteht, in dem die umfangreiche herzogliche Sammlung von Orangeriepflanzen untergebracht wird.

Am Samstag, 25. März, wird im Rahmen des „Club-Kino im Orangenhaus“ um 19 Uhr ein besonderer Film gezeigt. „Birnenkuchen mit Lavendel“ – ein französischer Liebesfilm aus dem Jahr 2015. Bei einem Getränk nach Wahl und einem „Käse-Teller“ kann man, in einer gemütlichen Atmosphäre an kleinen Tischen, einen angenehmen Abend verbringen.
Karten zu 12 € für den Kino-Abend im Orangenhaus gibt es nur im Vorverkauf im Bürgerbüro Matthias Hey am Hauptmarkt 36.

Filmvorschau: Birnenkuchen mit Lavendel

Der Erlös der Veranstaltungen kommt dem Ankauf neuer Kamelien zugute.

Am Sonntag, 26. März, jährt sich zum 320. Mal der Geburtstag Gottfried Heinrich Krohnes. Der 1703 in Dresden geborene Baumeister war 1747 von Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg mit der Neuplanung der Orangerie nach französischem Vorbild beauftragt worden. Die heutigen Orangeriegebäude entstanden nach seinen Entwürfen; die von ihm vorgesehene barocke Gartenanlage wurde jedoch nicht mehr ausgeführt. In Gotha erinnert leider bis heute weder eine Straße noch eine Tafel an den Baumeister, der der Residenzstadt eine der beeindruckendsten barocken Gartenanlagen Thüringens schenkte.

Am Sonntag, 26. März, jährt sich zum 348. Mal der Todestag von Herzog Ernst I.von Sachsen-Gotha-Altenburg. Die Kultivierung von Pflanzen hat in Gotha eine lange Tradition, die mindestens bis zur Gründung des Herzogtums Sachsen-Gotha im Jahr 1640 zurück reicht. In den Sammlungen von Herzog Ernst I. wurden schon 1649 Zitronen- und Pomeranzenbäume aufgeführt. Vermutlich überwinterten die Pflanzen in den Gewölben von Schloss Friedenstein. Ab 1657 wurde im Küchengarten, dem Nutz- und Zehrgarten, südlich des Schlosses ein Pomeranzenhaus gebaut.

Ernst I. Denkmal

Ernst I. von Sachsen-Gotha-Altenburg, Denkmal vor Schloss Friedenstein


April 2023

Am Mittwoch, 5. April, trifft sich der Verein „Orangerie-Freunde“ um 19.00 Uhr im „Lorbeerhaus“ zu seiner nächsten Sitzung. Wie stets sind alle Interessierten eingeladen, daran teilzunehmen, sich über die nächsten anstehenden Projekte des Vereins zu informieren und sich mit eigenen Ideen einzubringen.​

Am Sonntag, 16. April, findet von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Orangerie Gotha einer der beliebten Kaffeenachmittage statt. Der Verein „Orangerie-Freunde“ bietet selbstgebackenen Kuchen, verschiedene Kaffeevariationen, Orangerie-Sekt und alkoholfreie Getränke an.

Der Erlös der Veranstaltung wird der Orangerie zugutekommen.

 

Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg, von Johann Jonas Michael († 1791)

Am Donnerstag, 20. April, jährt sich zum 219. Mal der Todestag Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Nach den Vorstellungen des 1804 gestorbenen Herzogs entstand ab 1769, zeitgleich mit dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich, mit dem Herzoglichen Park im Süden der Gothaer Residenz, eines der frühesten Beispiele eines Englischen Gartens auf dem Kontinent. Die Gestaltung erfolgte im Sinne der Aufklärung und des neuen Natur- und Freiheitsideals.
Das Orangerieprojekt seines Vaters ließ er in vereinfachter, der Zeit angepasster Form vollenden. Auf Anweisung des Herzogs wurden 1775 die reichen plastischen Fassaden-verzierungen am Lorbeer- und am Orangenhaus entfernt. Die beiden großen Kalthäuser erhielten dadurch ein wesentlich schlichteres Aussehen, das sich bis heute erhalten hat.
Am Montag, 24. April, jährt sich zum 324. Mal der Geburtstag Herzog Friedrichs III. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Dem 1699 geborenen Fürsten und seiner Gemahlin Louise Dorothée verdankt Gotha die heutige Orangerie. 1747 hatte das Herzogspaar den Baumeister Gottfried Heinrich Krohne mit der Neuplanung einer Orangerie nach französischem Vorbild beauftragt, welche den zuvor als Orangerie genutzten Ordonnanzgarten ersetzen sollte. Aufgrund der langen Bauzeit (bedingt u.a. durch Geldmangel aufgrund des Siebenjährigen Krieges) erlebte Friedrich III. die Fertigstellung seiner neuen Orangerie jedoch nicht mehr. Das „Orangenhaus“ wurde erst ein Jahr nach seinem Tod fertiggestellt, die ursprünglich von Krohne projektierte Gartenanlage sogar nie verwirklicht.

Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg, Gemälde von Christian Schilbach, 1720

Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg, Gemälde von Christian Schilbach, 1720


 

Seinen 16. Geburtstag feiert das Orangerie-Maskottchen „Sina die Orange“ im April. Seit 2007 macht die lächelnde Apfelsine „Lust auf Orange(rie)“. Und wer sie kauft, unterstützt die Orangerie! (Foto: Cramer)

Am Donnerstag, 27. April, feiern unsere Internetseite und „Sina, die Orange“ Geburtstag: Vor 16 Jahren wurden die Seite und das Orangerie-Maskottchen in der Orangerie offiziell vorgestellt. Kreiert wurden die knuffige Apfelsine und der Slogan „Lust auf Orange(rie)!“ von dem Gothaer Zeichner Kai Kretzschmar und Andreas M. Cramer. Seit 2015 gibt es „Sina, die Orange“ für 5 Euro auch als Plüschtier, ähhh … Plüschobst zu kaufen. Der Verkaufserlös kommt der Arbeit des Vereins „Orangerie-Freunde“ zugute.

Am Samstag, 29. April, findet am Abend ein Club-Kino statt. Gezeigt wird diesmal der Film “ — „. Bei einem Getränk nach Wahl und einem „Knabber-Käse-Teller“ kann man, in einer gemütlichen Atmosphäre an kleinen Tischen, einen angenehmen Abend verbringen.
Karten  zu 12,- € gibt es nur im Vorverkauf im Bürgerbüro Matthias Hey am Hauptmarkt 36.

Film-Trailer


Mai 2023

Am Mittwoch, 03. Mai, trifft sich der Verein „Orangerie-Freunde“ um 19.00 Uhr im „Orangenhaus“ zu seiner nächsten Sitzung. Wie stets sind alle Interessierten eingeladen, daran teilzunehmen, sich über die nächsten anstehenden Projekte des Vereins zu informieren und sich mit eigenen Ideen einzubringen.

Am Samstag, 13. Mai, findet von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Orangerie Gotha einer der beliebten Kaffeenachmittage statt. Der Verein „Orangerie-Freunde“ bietet selbstgebackenen Kuchen, verschiedene Kaffeevariationen, Orangerie-Sekt und alkoholfreie Getränke an.

Der Erlös der Veranstaltung wird der Orangerie zugutekommen.

Am Sonntag, 14. Mai, findet im Orangenhaus das 1. ORA-Preisskat von 09.30 – 16.00 Uhr statt. Gespielt werden 2 Serien zu 48 Spielen zu einem Startgeld von 20,- €. Für Speisen und Getränke sorgen die „Orangerie-Freunde“.

Start-Karten gibt es nur im Vorverkauf im Bürgerbüro Matthias Hey am Hauptmarkt 36.

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Orangerie zugute.

Am Dienstag, 30. Mai, jährt sich zum 267. Mal der Todestag des Baumeisters Gottfried Heinrich Krohne.

Der sachsen-weimarische Landesoberbaudirektor hatte 1747 den Auftrag für die komplette Neugestaltung der Gothaer Orangerie erhalten. Er projektierte die ursprünglich vier Orangeriegebäude, konnte jedoch nur das südliche Treibhaus und den Rohbau des „Lorbeerhauses“ vollenden, da er 1751 am gothaischen Hof in Ungnade fiel.

Krohne starb 1756 in Weimar. Sein einstiges Wohnhaus in der Weimarer Jakobsstraße / Ecke Vorwerksgasse steht heute noch und ist mit einer Gedenktafel gekennzeichnet. In Gotha selbst erinnert bis heute keine Straße und keine Tafel an den bedeutendsten Baumeister des Barock in Thüringen.

 

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